Das iPhone – die Geldmaschine von Apple

Das iPhone - die Geldmaschine von Apple

Für Apple ist das iPhone weiterhin eine Geldmaschine. Der Konzern machte im vergangenen Quartal einen Gewinn von 7,7 Mrd. Dollar. Im Vergleich zum Vorjahr war das ein Plus von 12,3 Prozent. Bei den iPhones haben sich die Verkäufe um 13 Prozent auf 35,2 Mio. Geräte erhöht, obwohl das Quartal meistens von Zurückhaltung geprägt ist. Die Kunden wissen, dass die neuen iPhone-Modelle im Herbst auf den Markt kommen. Bei den iPad Tablets ist der Absatz um 9 Prozent auf nahezu 13,3 Mio. Geräte gesunken.

Nachfrage in den Wachstumsmärkten gestiegen

Die iPhone Nachfrage ist vor allem in Ländern wie China, Russland, Indien und Brasilien gestiegen. In China wurden 48 Prozent mehr iPhones verkauft. Bisher dominieren die Hersteller von günstigen Geräten mit dem Google Betriebssystem Android in den sogenannten Wachstumsmärkten. Die Strategie vom Apple-Chef Tim Cook, könnte mit dem neuen iPhone Wachstum aufgehen. Er hat sich dort nicht auf einen Preiskampf eingelassen, sondern abgewartet, bis die zahlungskräftige Nachfrage hoch genug ist. Den weltgrößten Smartphone Markt China hat Apple besonders im Blick. Im Jahresvergleich ist der Umsatz dort um 28 Prozent gestiegen. Damit sind fast 5,9 Mrd. Dollar der Apple Erlöse aus China gekommen. Auch der Absatz von Mac-Computern ist um 39 Prozent gestiegen.

Umsatzsteigerung im 3. Geschäftsquartal

Im dritten Geschäftsquartal ist der Umsatz um sechs Prozent auf 37,4 Mrd. Dollar gestiegen. Diese Zahlen nannte Apple am Dienstag nach US-Börsenschluss. Die Erwartungen der Analysten nicht erfüllt, denn die Umsatzprognose lag für das angebrochene Quartal zwischen 37 und 40 Mrd. Dollar. Zunächst gab die Aktie nach, drehte dann aber am Mittwoch vorbörslich ins Plus. Börsianer vermuten in der eher zurückhaltenden Prognose einen Start der neuen iPhone Modelle für Ende September. Es wird mit einer starken Nachfrage nach den neuen Geräten gerechnet. Für die erste Produktionsrunde soll Apple 70 bis 80 Mio. iPhones der neuen Generation bestellt haben. Das ist erheblich mehr als bei den bisherigen Marktstarts. Neben neuen iPhones wird von Apple auch eine Computeruhr erwartet.

Absatz bei iPads weniger gut

Bei den iPad-Verkäufen läuft es bei Apple nicht nach Wunsch, obwohl die Modelle verbessert wurden. Im Vergleich zum zweiten Geschäftsquartal ist der Absatz um fast ein Fünftel zurückgegangen. Hier stellt sich die Frage ob es sich um eine Pause beim Tablet-Boom handelt oder ob die Geräteklasse ihren Höhepunkt bereits überschritten hat. Über den Absatzknick bei iPads macht sich Apple allerdings keine Sorgen.

Bildquelle: © Julian Schräder / pixelio.de