Deutsche shoppen gerne im Internet

Deutsche shoppen gerne im Internet

Hierzulande kauft dieses Jahr, laut einer Studie, jeder Kunde im Schnitt 18,1 Mal online Einkäufe darüber. Von den untersuchten Ländern platzierte sich Deutschland damit an der Spitze. Beim Warenkorbwert liegen die Deutschen mit 62 Euro ebenfalls über dem europäischen Schnitt. Der europäische Schnitt liegt für 2014 bei 15,2 Einkäufen. Hier liegt Deutschland mit drei Einkäufen darüber. Die Briten belegen mit 18,0 Einkäufen den 2. Platz, gefolgt von den Franzosen, die den 3. Platz mit 15,8 Online-Einkäufen belegen.

Preisvorteile überzeugen beim Online-Shopping

Vom Online-Einkauf werden die Deutschen in erster Linie durch die klaren Preisvorteile und den schnellen Produktvergleich überzeugt. Sie entscheiden sich immer häufiger für die einfach und zeitsparende Online-Bestellung. Bei der Bezahlung per Kreditkarte hingegen sind die Deutschen eher zurückhaltend. Im Vergleich zu anderen Nationen wird hierzulande sehr selten mit Kreditkarte bezahlt. Im Gegensatz zu den anderen untersuchten Ländern bezahlen die Deutschen ihre Online-Bestellungen am liebsten mit der klassischen Überweisung. Auf diese Weise werden etwa 40 Prozent der Einkäufe via Internet bezahlt. Der klassischen Überweisung folgen der Bankeinzug mit 19 Prozent und Online-Bezahldienste mit 17 Prozent.

Gefahr beim Online-Shopping durch Online-Kriminalität

Mit der steigenden Zahl der Online-Einkäufe steigt auch die Zahl der Internet-Betrüger. Käufer müssen bei verlockend niedrigen Preisen in einem Online-Shop skeptisch werden, denn leider werden viele durch ihre Schnäppchenmentalität zu einem leichten Opfer. Wenn nur Vorkasse angeboten wird sollten die Alarmglocken läuten, denn dann ist das Geld eventuell verloren und es gibt keine Ware. Internet-Kriminalität ist unter anderem am fehlenden oder schwer zu findenden Impressum zu erkennen. Seriöse Betreiber von Online-Shops nennen im Impressum ihren vollständigen Vor- und Zuname oder die eines Vertretungsberechtigten. Darüber hinaus werden eine aktuelle Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse und falls vorhanden der Rechtsformzusatz genannt.

Wie erkennt man einen Fake-Shop?

Ein sogenannter Fake-Shop ist auszumachen wenn, noch bevor eine Bestellung aufgegeben wird, eine Produktanfrage per Telefon gestellt wird. Wird der Anruf trotz mehrmaligen versuchen nicht angenommen wird ist Vorsicht geboten. Mitunter wird auch eine falsche oder gar keine Telefonnummer im Impressum genannt. In Foren kann man sich ebenfalls über die Seriosität eines Online-Shop-betreibers informieren. Dazu muss nur der Name des Online-Shops eingegeben werden, um die entsprechenden Informationen zu finden.

Bildquelle: ©Markus Wegner / pixelio.de