Dividendenzahlung von Kabel Deutschland, Chevron und Hewlett-Packard

Dividendenzahlung von  Kabel Deutschland, Chevron und Hewlett-Packard

Für die Aktionäre von Kabel Deutschland stehen die Chancen auf eine Dividendenzahlung sehr schlecht. Es könnte sein, dass sie in die Röhre gucken, denn bisher konnte aus verschiedenen Gründen noch kein grünes Licht gegeben werden. So entstehen unter anderem außerplanmäßige Ausgaben von etwa 205 Mio. Euro durch die Übernahme durch das Mobilfunkunternehmen Vodafone. Dabei handelt es sich zumeist um Abschreibungen von steuerlichen Verlustvorträgen die nicht mehr steuermindernd nutzbar sind. Transaktionskosten und Aufwendungen zur Refinanzierung kommen auch noch dazu. Aus diesem Grund wird erst später entschieden ob es eine Dividendenzahlung gibt oder nicht. Der Mobilfunkkonzern erzielte im Vorjahr einen Nettogewinn von 247 Mio. Euro und kündigte pro Aktie eine Dividende von 2,50 Euro an.

Gewinnrückgang für Chevron eher ein Luxusproblem

Da das Mineralölgeschäft schwächelt rechnet der Ölkonzern Chevron mit einem Gewinnrückgang im dritten Quartal. In Anbetracht des Gewinns im Milliardenbereich handelt es sich bei Chevron aber eher um ein Luxusproblem. Bereits im 2. Quartal führte der schwächelnde Ölpreis zu einem Gewinnrückgang. Die Erwartungen der Analysten hat der US-Ölkonzern damit trotzdem übertroffen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist der Gewinn von 7,7 Mrd. auf 7,2 Mrd. US-Dollar zurückgegangen. Für ein Barrel der Nordseesorte Brent viel der durchschnittliche Preis im zurückliegenden Quartal um 7 Prozent geringer aus, als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Das konnten auch die steigenden Gewinne im Raffineriegeschäft nicht ausgleichen. Die Aktionäre sollen trotzdem 10 Cent mehr Dividende erhalten als im Vorjahr.

Hewlett-Packard sieht besseren Zeiten entgegen

Nach langjährigen Umsatzrückgängen rechnet der Computerkonzern Hewlett-Packard mit der Stabilisierung der Erlöse im Geschäftsjahr 2014. Das teilte die Firmenchefin Meg Withman bei der Veranstaltung für Analysten am Mittwoch mit. Experten hingegen rechneten mit 3 Prozent Minus. Dem Unternehmen zufolge wird der bereinigte Gewinn pro Aktie bei 3,55 bis 3,75 Dollar liegen. Derzeit gehen Analysten von 3,61 Dollar je Aktie aus. Um die leidgeprüften Aktionäre aufzumuntern werden laut Aussage von Withman mindestens 50 Prozent der ungebundenen Barbestände mittels Aktienrückkäufe und Dividenden den Anteilseignern zukommen. Die Äußerungen sind an der Börse gut angekommen, denn in New York legte der Aktienkurs von Hewlett-Packard um fast 5 Prozent zu.

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