Bonuszertifikat

Ein (Standard-)Bonuszertifikat hat stets bestimmte Merkmale, die da sind: der Basiswert, der Basiswertkurs, die Bezugsmengen, den Bonusbetrag, die Kursschwelle und den Ausübungstag (Feststellungstag).

Bei einem Bonuszertifikat ist der Anleger stets an den Kursgewinnen in vollem Umfang beteiligt. Bonuszertifikate sind gekennzeichnet von einer Bonusschwelle, wobei diese zum Zeitpunkt der Emission über dem Basiswertkurs liegt, und einer Kursschwelle, die unter diesem Wert liegt. Die Laufzeit eines Zertifikats ist festgelegt und begrenzt.

Zum Laufzeitende sorgt die Bonusfunktion dafür, dass dem Anleger mindestens der Basiswert, zuzüglich eines Bonus (gemäß Bonusschwelle) zurückgezahlt wird. Für den Fall, dass die Kursschwelle erreicht (auch nur berührt) wird, erfolgt eine Aufhebung der Bonusfunktion. und wird in ein so genanntes „Delta-1-Zertifikat“ umgewandelt was bedeutet, dass das Bonuspapier zu einem ganz „normalen“ Zertifikat wird. Damit entsteht auch das Risiko des ungebremsten Verlustes.

Festgeld Lexikon
Finanz Suche
Empfehlung
Netzwerke