Nachteile von Tagesgeld?

Nachteilig beim Tagesgeld ist, dass es den allgemeinen Zinsschwankungen unterliegt. Wenn die Zinsen fallen, wird der Zinssatz für Tagesgeld gesenkt. Steigen die Zinsen bzw. wird der Leitzins angehoben, steigen die Zinsen für Tagesgeld. Beim Tagesgeld können sich die Zinssätze praktisch jeden Tag ändern und so sind die Zinsen über einen längeren Zeitraum kaum kalkulierbar. Wenn Anbieter die Zinszahlung nur jährlich anbieten ist das für die Anleger ein Nachteil, weil sie nicht ausreichend vom Zinseszinseffekt profitieren können. Idealer sind Tagesgeldkonten bei denen die Kunden monatlich oder vierteljährlich eine Zinsgutschrift erhalten.

Einige Banken begrenzen die Anlagesumme auf einen Maximalbetrag. Wer mehr Geld als Tagesgeld anlegen will, sollte einen Anbieter suchen der auf einen Maximalbetrag verzichtet. Bei einem festgelegten Maximalbetrag wird der angegebene Zinssatz nur bis zu dieser Summe bezahlt. Beträge die sich darüber hinaus auf dem Tagesgeldkonto befinden werden mit einem weitaus niedrigeren Zinssatz verzinst.

Einige Anleger sehen es als Nachteil, dass das Tagesgeldkonto keine Giro-Funktionen hat. Das heißt, es sind keine direkten Ein- und Auszahlungen möglich, es gibt keine EC-Karte und das Tagesgeldkonto ist ein reines Guthabenkonto. Da dafür aber ein normales Girokonto zur Verfügung steht, das als Referenzkonto genutzt werden kann, stellt das für die Mehrzahl der Anleger kein Problem dar.

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