Was bedeutet Zinshopping?

Da Festgeld über einen vertraglich vereinbarten Zeitraum angelegt wird ist Festgeld-Hopping in dem Sinne wie es bei Tagesgeld möglich ist nicht machbar. Hopping bedeutet, dass Wechsel in schnellem Rhythmus vorgenommen werden. Beim Tagesgeld kann das jeden Tag durchgeführt werden, beim Festgeld nur am Ende der Laufzeit. Da es beim Festgeld auch kaum Sonderkonditionen und Startprämien für Neukunden gibt, würde sich Festgeld-Hopping kaum lohnen.

Es gibt zwar immer einmal Momente in denen die Inhaber von Festgeldkonten gerne wechseln würden, weil zum Beispiel im Nachhinein festgestellt wird, dass ein anderer Anbieter höhere Zinsen bezahlt. Ein Vertrag ist und bleibt ein Vertrag und wer ihn vorzeitig auflösen will, muss finanzielle Einbußen hinnehmen. Im Endeffekt hätten die Anleger dadurch nichts gewonnen.

Wenn ein Festgeldkonto mit einer kurzen Laufzeit, von beispielsweise einem oder zwei Monaten eröffnet wird, ist es problemlos möglich danach zu einer anderen Bank zu wechseln. Der Nachteil dabei ist, dass bei Festgeld für kurze Laufzeiten nur ein kleiner Zinssatz bezahlt wird. Wird die Kündigungsfrist verpasst, kann es ein dass die Bank das Festgeld erneut anlegt. Der Aufwand, den ein Kontowechsel mit sich bringt lohnt sich nicht. Hopping ist und bleibt wahrscheinlich ausschließlich den Inhabern von Tagesgeldkonten vorbehalten, weil sie keine Kündigungsfristen beachten müssen.

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