Was ist der Zinseszinseffekt?

Der Zinseszinseffekt entsteht, wenn Zinsen aus vergangenen Berechnungsperioden dem Kapital zugeschrieben wurden und bei jeder nachfolgenden Zinszahlung verzinst werden. Beim Tagesgeld ist das zum Beispiel bei der monatlichen Zinszahlung der Fall. Die Zinsen die am Ende eines Monats bezahlt werden erhöhen das Kapital. Bei der nächsten Zinsberechnung wird vom vorhandenen Kapital ausgegangen, das die Zinsen aus der vorherigen Zinszahlung enthält. Die Zinsen werden also bei jeder fälligen Zinszahlung wieder mit verzinst.

Der Zinseszinseffekt sorgt für eine Steigerung der Erträge und somit für die Erhöhung des Kapitals auf dem Tagesgeldkonto. So richtig spürbar ist der Zinseszinseffekt, wenn ein bestimmter Betrag über Jahre hinweg auf dem Tagesgeldkonto belassen wird. Bei unterjährigen Zinszahlungen ist der Zinseszinseffekt deutlicher zu spüren, als bei der jährlichen Zinszahlung. Beim Tagesgeld werden allerdings fast immer höhere Zinsen bezahlt, wenn sich die Anleger für die jährliche Zinszahlung entscheiden.

Ob die monatliche, vierteljährliche, halbjährliche oder jährliche Zinszahlung die meisten Erträge bringt, kann ganz einfach berechnet werden.

Ratgeber
Finanz Suche
Empfehlung
Netzwerke