Wonach richtet sich der Zinssatz fürs Tagesgeld?

Die Zinsen für Tagesgeld unterliegen den marktüblichen Zinsschwankungen. Wenn die Marktzinsen am Geldmarkt steigen, kommt es beim Tagesgeld zu Zinserhöhungen. Ob die Banken den höheren Zinssatz allerdings gleich an die Anleger weitergeben ist ihnen überlassen. Wenn der Marktzinssatz fällt, kann da von ausgegangen werden, dass die Zinsen schnell nach unten angepasst werden.

Einige Banken bieten im Zuge der Neukundengewinnung Tagesgeld mit einem hohen Zinssatz an. Dieser Zinssatz wird in der Regel für einen bestimmten Zeitraum garantiert und danach an den aktuellen Zinssatz angepasst. Sind die nach der Garantiezeit angebotenen Zinsen zu niedrig, kann evtl. bei einer anderen Bank ein Neukunden-Angebot genutzt werden, um weiterhin hohe Zinsen für das Tagesgeld zu bekommen.

Für die Banken sind die Tagesgeldkonten wichtig für die Refinanzierung. Für die Anleger ist Tagesgeld eine attraktive und flexible Anlage. Über das angelegte Geld können die Anleger jederzeit verfügen, was bei Festgeld zum Beispiel nicht der Fall ist. Da es bei den Tagesgeldzinsen aber große Unterschiede gibt, lohnt es sich öfter mal das Tagesgeldkonto zu wechseln, um die höheren Zinsen von einem anderen Anbieter zugunsten einer zufriedenstellenden Rendite zu nutzen.

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