Start-up Papayer – Kreditkarte für Kinder

Start-up Papayer – Kreditkarte für Kinder

Das Start-up Papayer aus Berlin hat die Kreditkarte für Kinder erfunden. Mit der Mastercard können Kinder überall einkaufen. Die Eltern verlieren nicht die Kontrolle über die Ausgaben, denn dafür haben sie die App, die sie im iTunes-Store und im Google Play Store herunterladen können. Damit hat Papayer etwas geschafft, was großen Banken anscheinend nicht gelingt. Die Kreditkarte können Teenager ab 13 Jahren nutzen. Papayer bezeichnet sich selbst als Erziehungstool, das Eltern dabei unterstützt den Kindern den Umgang mit Geld zu beizubringen. Die Erziehungsberechtigten werden benachrichtigt, wenn hohe Beträge ausgegeben werden.

Eltern und Kinder müssen sich registrieren

Die Anmeldung bei Papayer ist sehr einfach. Die Eltern registrieren sich mit ihren Daten und das Kind muss sich mit seiner eigenen E-Mail-Adresse als Karteninhaber registrieren. Somit haben die Eltern und das Kind Zugang zu der Papayer-App. Die Papayer-Kreditkarte kommt per Post und sieht aus wie eine normale Mastercard mit einer Kartennummer. Die Eltern laden das Geld per App auf die Karte und schon kurz darauf kann das Kind damit einkaufen. Da die Kinder ebenfalls einen Zugang zur App erhalten, können sie selbst kontrollieren wie viel Geld sie noch ausgeben können. Mit der Kreditkarte von Papayer sind Einkäufe überall problemlos möglich, auch im Internet.

Kosten für die Nutzung der Papayer-App

Wer den Dienst für einen Monat bucht bezahlt 2,95 Euro und kann dann jeden Monat entscheiden, ob die App weiter genutzt wird. Wer sich gleich für die Nutzung vom sechs oder zwölf Monaten entscheidet bezahlt weniger Gebühren. Wenn der Dienst nicht mehr genutzt wird, steht das Restgeld auf der Kreditkarte weiterhin zur Verfügung. Der Vorteil für Kinder: Sie können flexibel einkaufen und lernen den Umgang mit dem digitalen Geld.

Kein Postidentverfahren erforderlich

Für den Erhalt der Papayer-Kreditkarte ist das Postident-Verfahren nicht nötig. Das kleine Unternehmen bezieht die Prepaidkarten von der britischen Tochtergesellschaft der Wirecard, einem Spezialisten für Zahlungsabwicklungen mit Sitz in Deutschland. Damit unterliegt Papayer den englischen Gesetzen und die Kunden müssen sich bis zu einer bestimmten Beitragsgrenze nicht ausweisen. Wirecard verfügt über eine Banklizenz und kümmert sich im Hintergrund um die Abwicklung des Zahlungsverkehrs für die Kreditkarte von Papayer.

Bildquelle: ©Rainer Sturm / pixelio.de