Was ist ein Aktiendepot und wie finde ich den passenen Online Broker?

Sparkonto - Verluste durch niedrige Zinsen

Der Name lässt es schon fast erahnen. Ein Aktiendepot ist ein Depot, also eine Plattform bzw eine Oberfläche, die in der Börse einen wichtigen Aspekt erfüllt – das Handeln. Im Aktiendepot finden die wichtigsten Momente des handelns statt, hier wird gekauft, verkauft oder auch übertragen. Der Aktionär wird also die meiste Zeit im Aktiendepot verweilen, während er seine Geschäfte tätigt. Dieses Aktiendepot (oder auch Anlagenkonto und Wertpapierdepot) ist wichtig, um an der Börse handeln zu können.

Wo finde ich ein Aktiendepot?

Ein Aktiendepot lässt sich ganz einfach im Internet eröffnen. Mit Keywords wie „Aktiendepot eröffnen“ gelangt man sehr schnell auf sämtliche Internetportale, bei denen man ein Depot eröffnen kann. Eines davon ist finden Sie unter: http://aktiendepot-vergleich.org/.Aber stopp! Man will an die Börse gehen, also handelt man mit Geld. Daher muss jeder Schritt genauestens überlegt sein. Als Anfänger bekommt man folgende Banktypen zu sehen: Hausbanken, Discountbanken und Online Broker.

Sie sind Anfänger, was klingt symphatischer? Richtig, die „Online Broker“. Aber davon sollte man sich keinesfalls beeinflussen lassen! Es geht primär immer um die Gebühren, denn die Banken müssen ihren Dienst finanziert bekommen. Hohe Gebühren sorgen für weniger Gewinn und genau das wollen wir ja nicht. Daher ist der erste Schritt immer, genau zu errechnen, wieviel Geld man im Aktiendepot anlegen möchte. Dabei errechnet man die Summe immer 1 Jahr im Voraus.

Gebühren machen ein Aktiendepot unattraktiv

Das stimmt! Zu hohe Gebühren machen das Trading ganz einfach langweilig. Der Gewinn fließt wieder in zu hohe Gebühren und letztendlich bleibt nicht viel dabei über. Um dies zu verhindern, sucht man sich dementsprechend die Bank aus, die die geringsten Gebühren anbietet. In der Regel gibt es genau 3 Arten von „Gebühren“.

Flatrate:

Bei der Flatrate wird nur eine bestimmte Summe angehoben. Es ist auch möglich, dass in einer Flatrate beispielsweise 30 Transaktionen inbegriffen sind. Da muss man nochmal schauen, was in den AGBs steht.

Gestaffelte Gebühren:

Diese Gebühren sind nicht von den Transaktionen abhängig, sondern eher von einer Geldsumme. Ein Beispiel sieht wie folgt aus: von 1000 bis 10.000 Euro fallen xx Gebühren an, von 10.000 bis 20.000 wieder xxx Gebühren etc. Diese fallen in der Regel, je höher die Geldsumme ist.

Prozentuale Berechnung:

Die Gebühren werden einfach prozentual Abgerechnet. Den Prozentsatz gibt die Bank vor, so kann sich jeder Anleger ungefähr selbst errechnen, welche Gebühren bei welcher Summe gezahlt werden.

Die Gebühren sind soweit in Ordnung, nun kommt wohl der zweitwichtigste Faktor: Die Bedienung des Depots und der Service der Bank. Oben wurde das Thema kurz angesprochen, die Bedienbarkeit ist sehr wichtig. Sämtliches Trading findet hier statt, so sollte es dem Kunden so angenehm wie möglich gemacht werden, auf dauer problemlos handeln zu können, ohne das er sich durch unterschiedliche Seiten klickt. Dafür gibt es Musterdepots, die man nutzen und anschauen kann. Falls nicht, reicht ein prüfender Blick auf die Website.

Wertpapiere, Optionsscheine, Zertifikate – was nun?

In der Regel fängt ein Aktionär mit den Aktien an, also den ganz normalen Wertpapieren. Allerdings entscheiden sich viele Aktionäre nach einer gewissen Einarbeitungszeit zu anderen Produkten, wie beispielsweise Optionsscheine. Es ist zu beachten, dass viele Banken aber diesen Dienst eventuell gar nicht anbieten. Was dann? Letztendlich führt es dazu, dass man die Bank wechseln muss. Man will es aber ja gar nicht! Also vorher schon überlegen, womit man eventuell später handeln will.

Geld fürs Geld?

Gibt es und zwar in Form von Zinsen. Auch im Aktiendepot kann man das Guthaben, was später für Aktien genutzt wird, verzinsen. Aber eher geringfügig, denn die Banken legen primär keinen Wert auf die Verzinsung. Es ist schließlich keine Anlage, die primär verzinst wird. Dennoch lohnt es sich zu schauen, wie viel Zinsen es gibt.

© Thorben Wengert / pixelio.de